Hutchinson Paulstra ist ein französisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Lösungen der Schwingungs- und Schallisolierung auf Grundlage von Kautschuk spezialisiert hat. Seine Produkte sind hauptsächlich für die Automobilindustrie, sowie für die Luft- und Raumfahrttechnik bestimmt. Die Hutchinson-Gruppe ist eine Tochtergesellschaft des Total-Konzerns.


Wenn sich ein Top-Unternehmen wie  Hutchinson Paulstra als Marktführer im Bereich der Schwingungsisolation an Winoa wendet, sind die Teams von W Abrasives natürlich sehr stolz, dieses unterstützen zu dürfen.

Hutchinson Paulstra trat mit einer ganz spezifischen Anforderung an uns heran, nämlich die Reduzierung der Taktzeiten der Strahlarbeiten ohne die Reinheit und Rauheit seiner Teile zu verändern.

Bisher verwendete der Kunde ein Strahlmittel mit einer Taktzeit von 300 Sekunden. Nach den ersten Versuchen, die im Mai durchgeführt wurden, entschied Hutchinson Paulstra, Winoa sein Vertrauen zu schenken

Zunächst wurden die Versuche mit einem Gemisch des Strahlmittels des Kunden durchgeführt, unter Verwendung der gleichen Parameter, mit denen seine Anlagen eingerichtet sind (Abwurfgeschwindigkeit und Strahlmitteldurchsatz). Dieser Vorgang ermöglichte es, erste Referenzwerte hinsichtlich der Reinheit und Rauheit der Teile zu erhalten und anschließend eine Lösung als Vergleich anzubieten.

Zum Erreichen dieser Ziele empfahlen die Experten von W Abrasives ein Produkt der Reihe Stelux C, ein Strahlmittel aus Edelstahl zur Reinigung, zum Entgraten und zur Oberflächenvorbereitung von Teilen aus NE-Metall.

Es wurde beschlossen, die Stelux-Reihe C20 und C30 zu verwenden und dabei die Parameter „Abwurf-Geschwindigkeit“ und „Zeit“ zu variieren.

Diese zwei Produkte stellten einen potentiellen Zeitgewinn in Bezug auf die Taktzeiten dar.
Für das feinere Stelux C20 waren die Ergebnisse der Reinheit sehr zufriedenstellend, allerdings fiel die Rauheit etwas geringer aus.

Mit Stelux C30  waren die Ergebnisse überzeugender. Wurde die Abwurfgeschwindigkeit um 10% verringert, so blieb der Rauheitsgrad dem der Referenzteile gleich.

Somit konnte die Strahlmittel-Abwurfgeschwindigkeit verringert und deren Verbrauch sowie der Maschinenverschleiß reduziert werden. Schließlich wurde die Taktzeit auf 200 Sekunden verringert.


Der Kunde ergänzte diese Ergebnisse durch interne Tests an seinem Standort. Zufrieden mit den ersten Ergebnissen, die die W Abrasives Produkte lieferten, begab sich Hutchinson Paulstra im September nach Cheylas, um die durchgeführten Tests zu validieren und sich vom Faktor „Maschine“ loszulösen.

Bei dieser zweiten Runde wurde die Maschine mit dem Betriebsgemisch  aus der Produktionslinie des Kunden befüllt. Im Anschluss an eine Referenz mit einem vorhandenen Teil, gewährleisteten unsere Teams, dass die Ergebnisse aus den Tests denen entsprachen, die der Kunde an seinem Standort erzielt hatte.

Versuche zur Reduzierung der Taktzeit wurden erneut durchgeführt, diesmal jedoch mit einer geringeren Abwurfgeschwindigkeit: 66 m/s und 200 Sekunden an Strahlarbeiten. Die Ergebnisse glichen erneut denen, die bei den aktuellen Bedingungen des Kunden erzielt worden waren.

Abschließend wurde nachgewiesen, dass die Reduzierung der Taktzeit von 30% ohne Änderung der Oberflächenrauheit durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Zusammen mit der Reduzierung der Abwurfgeschwindigkeit liegt der erwartete Nutzen in der Minderung des Maschinenverschleißes und im Rückgang des Verbrauchs von ca. 10%.

Die Experten von W Abrasives haben erneut bewiesen, dass es mehrere Parameter gibt, die einen erheblichen Einfluss auf das Strahlverfahren nehmen und dass die Kostensenkung nicht aufgrund des Kostenfaktors des Strahlmittels erfolgt, sondern durch einen kontrollierten Prozess, der den qualitativen Aspekt keinesfalls beeinträchtigt.

W Abrasives beweist damit seine Fähigkeit, seine Kunden bei der Lösung ihrer Problemstellungen im Bereich der Strahlarbeiten zu unterstützen, indem ihnen hochqualifizierte Teams an die Seite gestellt werden.
Weitere Informationen zu unserem  „Gesamtbetriebskosten“ TCO-Ansatz finden Sie hier: